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Shahid Alam

Die Kunst der arabischen Kalligraphie hat in meiner künstlerischen Tätigkeit einen besonderen Platz eingenommen.

Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten eines Wortes, das erst durch die einzigartige Verbindungskunst der Buchstaben entsteht, faszinieren mich. Die Buchstaben opfern ihre individuelle Form, fügen sich, um sich dann miteinander zu verbinden. So entsteht eine neue Kunst der Wort-Skulpturen.

Meine Geschichte

Ich wurde im Jahr 1952 in Lahore Pakistan geboren und seit 1973 lebe ich in Deutschland. Ich studierte Pädagogik, Kunst, Politikwissenschaften und Europawissenschaften in Dortmund und Aachen und war über zwanzig Jahre im Bereich der Bildung und Kunst als Lehrer an unterschiedlichen Schulen und Bildungseinrichtungen tätig. Seit 1996 arbeite ich als freischaffender Künstler in Aachen.

Seit 2006 haben bereits 33 Ausstellungen in katholischen, evangelischen und reformierten Kirchen stattgefunden.

Das Ziel meiner Kunst ist es, Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu verbinden und das gemeinsame aufzuzeigen. Dieses Ziel werde ich auch in Zukunft auf meinen Ausstellungen und Präsentationen verfolgen.

Ich freue mich auf Ihren Besuch.

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Die kulturelle und religiöse Vielfalt in meinem Herkunftsland Pakistan vor dem Hintergrund der dortigen politischen und wirtschaftlichen Antagonismen haben mein Leben und meine Kunst entscheidend geprägt.

Meine Kunst stelle ich heute in der Freiheit der europäischen Öffentlichkeit in den Dienst des interkulturellen und interreligiösen Dialogs, der von der Ästhetik und Schönheit der arabischen Schriftkultur getragen wird und von dort aus neue Wege der Vermittlung und des gegenseitigen Verständnisses eröffnet.

Vor daher erstaunt es nicht wenig, dass gerade auch christliche Kirchen unterschiedlichster Konfessionen ihre Türen für die islamische Kalligraphie aus meiner Hand geöffnet haben; seit 2006 haben bereits 33 Ausstellungen in katholischen, evangelischen und reformierten Kirchen stattgefunden.

interkulturelle und interreligiöse Verständigung

Die Ästhetik der arabischen Schrift im Dienste der interkultureller und interreligiöser Verständigung.

Durch die Ästhetik der arabischen Schrift bzw. die Kunst der islamischen Kalligraphie baue Ich Brücken zwischen Orient und Okzident. Meine Ausstellungen in christlichen Kirchen sind keine Selbstverständlichkeit. Durch die Öffnung ihrer Türen für die islamische Kunst tut die Kirche damit einen großen und mutigen Schritt für den Weltfrieden. Mit Staunen hat die Öffentlichkeit die Eröffnung der Ausstellung in St. Peter Aachen 2007 wahrgenommen, als der Bischoff Heinrich Mussinghoff mit seinem Vortrag über die erste Koransure Fatiha die Ausstellung eröffnete. Die überwältigende Besucherzahl in allen meinen Ausstellungen beweist deutlich, dass ein breites Publikum diesen Ansatz sehr begrüßt.

Dialoge anstoßen

“Der Dialog der Religionen ist angesichts der heutigen Weltsituation dringender denn je. Die Geschichte gehört Menschen, die zusammenbringen, was früher getrennt war; Lebenswege gehen, die früher versperrt waren.”
K.J. Kuschel – Leben ist Brückenschlagen

Die kalligraphisch-bildnerisch dargestellte Dichtungen von großen Dichtern und Mystikern wie Goethe, Rilke, Hölderlin, Rumi, Ibn Arabi, Mansur Hallaj u.a. – in der arabischen Übersetzung und auch in der Originalschrift – bilden eine weitere Brücke für den Betrachter. Die Übersetzungen der arabischen Dichtungen in Deutsch und der deutschen Dichtungen ins Arabische sind wortwörtlich die Brücken zu anderen Ufern. Nicht nur die künstlerische Umsetzung der arabischen Texte, auch deren Inhalt ist wichtig für das Verständnis einer Kunst, die versucht, zwischen Orient und Okzident eine Brücke zu bauen und der Vision von Friedrich Rückert “Weltpoesie allein ist Weltversöhnung” ein Stück näher zu kommen.

Meine Werke